Aktuelle Informationen und Auskünfte wo die Busse abfahren gibt es unter: www.koopera.ch
Die Unia Jugend mobilisiert mit eigenen Plakaten und eigenen Flyern zur Kundgebung am Samstag, 15.11, 13:30 Uhr

Die schicken Plakte sind schon allein der Rede wert. Doch wir haben noch was viel besseres. Banda Bassotti und Greis wurden von uns für die Kundgebung eingeladen. Sie haben zugesagt! Wenn du dich fragst, wie komme ich zu diesem fetten Konzert und zu der Kundgebung? Es gibt aus vielen Städten das Angebot für Unia Mitglieder gratis hin- und zurück zu fahren. In den meisten Sektionen können auch nicht Unia Mitglieder diesen Service nutzen. Fragt am besten nach. Die Abfahrtsorte und die Zeit erfährst du hier. Achtung es können noch weitere dazu kommen!
[PDF Plakat] [PDF Flyer] [PDF Plakat frz.] [PDF Flyer frz.]
Aufruf der Unia Jugend
Fight the players! Fight the game! Kapitalismus abschaffen.
Zurzeit ist sie in aller Munde: Die Finanzkrise. Was sie ist, bekommen wir in den Medien erklärt. Kurz zur Erinnerung: Die US-Banken haben sich mit ihren Immobilienkrediten verspekuliert. Die Forderungen und Gegenforderungen stiegen ins unermessliche und fielen deshalb wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
Wir könnten jetzt sagen, „ist mir doch egal, ich bin ja kein Banker und mein Haus ist auch nicht von einer US-Bank finanziert!“. Dabei vergessen wir aber, dass alle am Tropf der Banken hängen - und diese international verflochten sind. Seit dem Beginn der Finanzkrise geben sich die Banken untereinander und ihren GläubigerInnen kein Geld mehr. Das wiederum betrifft die Unternehmen und wenn die nicht genügend hohe Profite erzielen, wird gespart. Wo wohl? Darum haben die Staaten mit ihren Milliardenhilfen interveniert.
Es ist falsch, die Auswirkungen der Krise als Missstand im richtigen System zu kritisieren. Klar, in „normalen Zeiten“ gäbe es keine Produktionsdrosselung bei BMW - und bei uns keine Zunahme der Arbeitslosigkeit um 33 Prozent. Doch das Problem in diesem Wirtschaftssystem ist, dass es nicht um die Bedürfnisse der Menschen geht, sondern nur um die Bedürfnisse der Menschen mit Geld!
Wenn wir keine Firmen oder genügend Geld besitzen, müssen wir unsere Arbeitskraft verkaufen. Damit sind wir für den/die UnternehmerIn Lohnkosten. Unsere Arbeitskraft braucht der/die UnternehmerIn zur Erfüllung seines/ihres Zwecks - der Gewinnmacherei.
Niemals werden die Abermillionen hungernden Menschen dieser Welt, der schlechtbezahlte Temporärarbeiter, die papierlose Putzfrau, die lehrstellensuchenden Jugendlichen oder der Arbeiter auf dem Bau wirklich mehr von dieser Profitlogik des Systems haben, als in “guten” Zeiten Antriebs- und Arbeitskraft im Dienste der Mächtigen und Reichen zu sein und in schlechten Zeiten ganz direkt seine existenzvernichtenden Folgen tragen zu müssen.