Mindestlohn Veranstaltung

28. März 2009 | Keine Kommentare »

Die Kampagne „Lehrlinge sind Gold wert“ organisiert eine Veranstaltung zum Thema Mindestlohn.

Alessandro Pelizzari, Unia Gewerkschaftssekretär und Leiter der Region Genf referiert über die gewerkschaftspolitischen Forderungen nach einem gesetzlich verankerten Mindestlohn:

Was bringt ein gesetzlicher Mindestlohn?
Welche Modelle werden diskutiert?

Datum: 02. April 2009
Ort: Politforum Käfigturm, Bern
Zeit: 20 Uhr

13. Monatslohn für alle Lehrlinge!

31. Dezember 2008 | 2 Kommentare »

Das Jahresende naht. Die 13. Monatslöhne wurden ausbezahlt. Nicht alle kommen aber in den Genuss eines solchen. Über 30% der Lehrlinge erhalten nämlich keinen 13. Monatslohn. Eine Umfrage der Unia-Jugend hat gezeigt, dass Lehrlinge, die einen 13. Monatslohn erhalten, tendenziell zufriedener sind. Deshalb hat die Unia-Jugend im Rahmen ihrer Kampagne «Lehrlinge sind Gold wert» eine Petition für einen 13. Monatslohn für alle Jugendlichen in einer Berufslehre lanciert.

Die Kampagne „Lehrlinge sind Gold wert“ thematisiert die Arbeits- und Lohnsituation der Lehrlinge. Auf der Grundlage einer umfassenden Umfrage bei 1800 Lehrlingen, stellt die Unia-Jugend die Forderung nach einem 13. Monatslohn für alle Jugendlichen in einer Berufslehre. Dieser zusätzliche Monatslohn ist eine wichtige Anerkennung der Arbeitsleistung der Lehrlinge und ein notwendiger Beitrag zum oft knappen Budget der Jugendlichen. Wie alle Arbeitnehmenden sind auch die Jugendlichen Ende Jahr auf einen zusätzlichen Lohn angewiesen.

Um die Forderung nach dem 13. Monatslohn für Lehrlinge mit den Stimmen der Betroffenen zu untermauern, hat die Unia-Jugend eine Petition lanciert, welche sie im Frühling 2009 dem Arbeitgeberverband und den zuständigen Behörden übergeben wird. Die Unterschriftensammlung läuft bis zum 31. März 2009. Die Petition kann auch online unter www.unia.ch/jugend unterzeichnet werden.

Die Resultate der Lehrlings-Umfrage der Unia-Jugend sind abrufbar auf www.unia.ch/jugend.

Weitere Auskünfte:
Elena Obreschkow, Gewerkschaftssekretärin Unia Jugend

Fight the players! Fight the game! Kapitalismus abschaffen.

12. November 2008 | 1 Kommentar »

Aktuelle Informationen und Auskünfte wo die Busse abfahren gibt es unter: www.koopera.ch

Die Unia Jugend mobilisiert mit eigenen Plakaten und eigenen Flyern zur Kundgebung am Samstag, 15.11, 13:30 Uhr

Die schicken Plakte sind schon allein der Rede wert. Doch wir haben noch was viel besseres. Banda Bassotti und Greis wurden von uns für die Kundgebung eingeladen. Sie haben zugesagt! Wenn du dich fragst, wie komme ich zu diesem fetten Konzert und zu der Kundgebung? Es gibt aus vielen Städten das Angebot für Unia Mitglieder gratis hin- und zurück zu fahren. In den meisten Sektionen können auch nicht Unia Mitglieder diesen Service nutzen. Fragt am besten nach. Die Abfahrtsorte und die Zeit erfährst du hier. Achtung es können noch weitere dazu kommen!

[PDF Plakat] [PDF Flyer] [PDF Plakat frz.] [PDF Flyer frz.]

Aufruf der Unia Jugend

Fight the players! Fight the game! Kapitalismus abschaffen.

Zurzeit ist sie in aller Munde: Die Finanzkrise. Was sie ist, bekommen wir in den Medien erklärt. Kurz zur Erinnerung: Die US-Banken haben sich mit ihren Immobilienkrediten verspekuliert. Die Forderungen und Gegenforderungen stiegen ins unermessliche und fielen deshalb wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

Wir könnten jetzt sagen, „ist mir doch egal, ich bin ja kein Banker und mein Haus ist auch nicht von einer US-Bank finanziert!“. Dabei vergessen wir aber, dass alle am Tropf der Banken hängen - und diese international verflochten sind. Seit dem Beginn der Finanzkrise geben sich die Banken untereinander und ihren GläubigerInnen kein Geld mehr. Das wiederum betrifft die Unternehmen und wenn die nicht genügend hohe Profite erzielen, wird gespart. Wo wohl? Darum haben die Staaten mit ihren Milliardenhilfen interveniert.

Es ist falsch, die Auswirkungen der Krise als Missstand im richtigen System zu kritisieren. Klar, in „normalen Zeiten“ gäbe es keine Produktionsdrosselung bei BMW - und bei uns keine Zunahme der Arbeitslosigkeit um 33 Prozent. Doch das Problem in diesem Wirtschaftssystem ist, dass es nicht um die Bedürfnisse der Menschen geht, sondern nur um die Bedürfnisse der Menschen mit Geld!

Wenn wir keine Firmen oder genügend Geld besitzen, müssen wir unsere Arbeitskraft verkaufen. Damit sind wir für den/die UnternehmerIn Lohnkosten. Unsere Arbeitskraft braucht der/die UnternehmerIn zur Erfüllung seines/ihres Zwecks - der Gewinnmacherei.

Niemals werden die Abermillionen hungernden Menschen dieser Welt, der schlechtbezahlte Temporärarbeiter, die papierlose Putzfrau, die lehrstellensuchenden Jugendlichen oder der Arbeiter auf dem Bau wirklich mehr von dieser Profitlogik des Systems haben, als in “guten” Zeiten Antriebs- und Arbeitskraft im Dienste der Mächtigen und Reichen zu sein und in schlechten Zeiten ganz direkt seine existenzvernichtenden Folgen tragen zu müssen.

Die zweite Runde

21. Oktober 2008 | Keine Kommentare »

Das neue Plakat verrät ja schon ein bisschen in welche Richtung es gehen wird. ;) Weiteres erfährt ihr in ein paar Tagen.

Fotos I

07. Oktober 2008 | Keine Kommentare »

Hier die ersten Bilder von der Bustour.

weiter bei der Unia

Vortrag: Die Einkommen in der Klassengesellschaft: Warum verdient wer wie viel?

29. September 2008 | Keine Kommentare »

Gliederung

Teil 1: Die Frage nach dem Verdienst und die Ideologien der Verdienstgerechtigkeit

Teil 2: Einkommensquelle Eigentum - Einkommen für Kapitalfunktion: Der Manager

Teil 3: Einkommensquelle Staatsdienst

Teil 4: Einkommensquelle Lohnarbeit - Lohnhierarchie

Teil 5: Diskussion

MP3’s

Teil 1; Teil 2; Teil 3; Teil 4; Teil 5

Referent

Peter Decker

Freitag, 5. September 2008 BASEL

26. September 2008 | Keine Kommentare »

Mit noch immer angespannten Lachmuskeln vom Vorabend (Grüsse an die Kollegen aus dem Gliggekeller) nehmen wir den vorerst letzten Tag der Woche in Angriff.
In Basel wird der Bahnhofplatz für die Verteilaktion ausgewählt. Kleingruppen verteilen die Infos dirket an den Schulen und an den Ufern des Rheins. Wiederum können wir behaupten, dass die Lehrlinge uns positiv empfangen und an der Kampagne sehr interessiert sind. Es entstehen sehr interessante Diskussionen.
Am Nachmittag hatten wir- „ aufgrund der Männerwelt“ (keine weiteren Anmerkungen) genügend Zeit, die ganze Woche nochmals gedanklich revu passieren zu lassen. Gemütlich lassen wir die Woche ausklingen….

Donnerstag, 4. September 2008 WINTERTHUR

26. September 2008 | Keine Kommentare »

8.30 Uhr, strömender Regen! Eine Mannschaft von rund 20 Aktivisten trifft sich und teilt sich in Kleingruppen auf, um verschiedenste Berufsschulen in Winterthur mit unseren Infoflyern in der 9.00 Uhr Pause bedienen zu können.
Da unser Techniker krankheitshalber ausfällt kümmern wir uns um die Musikanlage. Nach ca. 20 Versuchen schaffen wirs zum Glück, den Generator zum Laufen zu bringen. (ManN darf stolz sein).
Kurz vor Mittag versammeln wir uns alle wieder vor der techischen Berufsschule. Der Kampagnenbus fährt ein und Knäckeboul bietet ein grossartiges Showdown. Begeistert eilen die Berufsschüler her, schnappen sich ein Sandwich mit Infomaterial von uns und nehmen am Kurz-Beat-BoxWorkshop des Künstlers teil. Wie der Rektor der Schule bereits am Morgen ankündigte, erschien nach ca. 20 Minuten auch schon die Polizeit, welche den grossartigen Auftritt, die Begeisterung und das Interesse der Berufsschüler zu nichte machten. Fazit des Tages: Sehr positive Reaktionen und auf ein anderes Mal…..:-)

Mittwoch, 3. September 2008 BRIG

26. September 2008 | Keine Kommentare »

Als wir auf dem Sebastiansplatz eintreffen sind die frühaufstehenden Wallisser bereits fast fertig mit dem Standaufbau. Bei strahlendem Wetter, rund 25 Grad (sind sich die meisten von uns nicht mehr so gewohnt), dem Blick auf die Bergen, kommt vergnügliche Ferienstimmung auf. Aber wir sind ja schliesslich nicht da um Ferien zu machen. Auch hier werden die Schüler, welche den Platz passieren, gründlich von uns informiert. Wiederum stossen wir auf grosses Echo und die Jugendlichen verstehen worums geht und sind froh, dass sich jemand um ihre Interessen und Anliegen kümmert. Die familiäre Stimmung in der Stadt ist deutlich spürbar. Nach einem gemütlichen und sehr feinen Überraschungs-zmittag schliessen wir den Tag ab, um die Reise nach Winterthur anzutreten.

Dienstag, 2. September 2008 BIEL

26. September 2008 | Keine Kommentare »

2. Etappe, Biel! Gegen die 10- Uhr Pause treffen wir an der Kaufmännischen Berufsschule in Biel ein, um auch dort unsere Kampagne bekannt machen zu können. Die Bieler Jugend ist sehr offen und nimmt unsere Infos gern entgegen. Vielfach werden wir sogar gefragt, was sie zum Erfolg dieser Kampagne beitragen können. Als wir unsere Mission am KV erledigt haben, geht’s weiter ans BBZ Biel wo wir wieder genau so offen empfangen werden. Die Lernenden geben Interviews für Zeitungen und den einen oder anderen können wir sogar schulisch-inhaltlichen Stoff vermitteln

Beim etwas verspäteten Mittagessen ziehen wir eine durchaus positive Bilanz dieser Aktion. Lange Zeit bleibt uns allerdings nicht, da wir den weiten Weg ins Oberwallis noch vor uns haben.